Wer Wir Sind

Mia Engiadina ist ein Zusammenschluss aus verschiedenen Akteuren innerhalb und ausserhalb des Engadins mit dem Ziel, ein innovatives und nachhaltiges Zukunftsmodell für das Engadin zu schaffen, von dem die ganze Schweiz profitiert – oder eben Engadiner und Teilzeitengadiner. Auslöser für den Schulterschluss waren Gedanken rund um aktuelle Veränderungen in der Arbeits- und Lebenswelt der Region, aber auch langfristige Herausforderungen des Innovationsstandorts Schweiz. Die Digitalisierung eröffnet dabei enorme Chancen, zwingt aber auch zum Voraus- und Umdenken.

Unsere Vision

Mia Engiadina – mein Engadin – hat sich zum Ziel gesetzt, das Engadin zum bevorzugten Rückzugs-, Vernetzungs- und Inspirationsort der Schweiz zu machen – «Your first third place». An diesem dritten Platz mit mentaler und geografischer Distanz zum alltäglichen Wohn- und Arbeitsort, können Wissensarbeitende und Organisationen Atem holen und kreativ und innovativ tätig werden. Gleichzeitig eröffnen sich damit für eine zukunftsfeste und nachhaltige Entwicklung des Engadins ganz neue Möglichkeiten abseits der ausgetretenen Pfade der Standortförderung.

Unsere Überzeugung

Die mit der Digitalisierung einhergehenden Veränderungen in der Arbeits- und Lebenswelt sind eine Chance für die Region. Die Initianten und Träger von mia Engiadina sind überzeugt, dass «Third Places» mit ihrer mentalen und geografischen Distanz zu primären Arbeits- und Lebenswelten – als Voraussetzung für Innovationsfähigkeit in Zukunft eine noch grössere Bedeutung zukommt. Das Engadin hat die Chance sich von der Randregion zum Gravitationszentrum entwickelt.

Unsere Tätigkeiten

Es gilt, die digitale Evolution im Tal voran zu treiben, dafür entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen, notwendige Infrastrukturen aufzubauen und darauf aufbauend massgeschneiderte, laufend wachsende Angebote für Wissensarbeitern und Organisationen zu realisieren. Demzufolge engagiert sich mia Engiadina vor allem beim Aufbau der notwendigen Glasfaserinfrastruktur, bei der Förderung von dezentralen Arbeitsformen und dem Austarieren der Work-Life-Balance sowie in verschiedenen Spezialprojekten. So hat mia Engiadina für mehr als 10 Gemeinden ein Medien- und ICT Konzept vorgelegt, welches die Umsetzung des Lehrplans 21 mit der stärkeren Gewichtung des Informatikteils unterstützt. Im Gesundheitsbereich wurde in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitszentrum Unterengadin und Tourismus Scuol Samnaun Val Müstair ein Pilotprojekt gestartet, welches Feriengästen erlaubt, in ihrer Erholungszeit im Engadin gezielt und begleitet etwas für ihre Gesundheit zu tun. Als neustes Leuchturmprojekt wurde der Bau des Innovationszentrums in La Punt aufgegleist.